Märchen von Bäumen

Märchen von BäumenMärchen von Bäumen, ein Volksmärchen:

Es fuhr einmal ein armes Dienstmädchen mit seiner Herrschaft durch einen großen Wald, und als sie mitten darin waren, kamen Räuber aus dem Dickicht hervor und ermordeten, wen sie fanden. Da kamen alle miteinander um bis auf das Mädchen, das war in der Angst aus dem Wagen gesprungen und hatte sich hinter einem Baum verborgen. Wie die Räuber mit ihrer Beute fort waren, trat es herbei und sah das große Unglück. Da fing es an bitterlich zu weinen und sagte: »Was soll ich armes Mädchen nun anfangen, ich weiß mich nicht aus dem Wald herauszufinden, keine Menschenseele wohnt darin, so muß ich gewiß verhungern.« Es ging herum, suchte einen Weg, konnte aber keinen finden. Als es Abend war, setzte es sich unter einen Baum, befahl sich Gott und wollte da sitzen bleiben und nicht weggehen, möchte geschehen, was immer wollte.

Als es aber eine Weile da gesessen hatte, kam ein weiß Täubchen zu ihm geflogen und hatte ein kleines, goldenes Schlüsselchen im Schnabel. Das Schlüsselchen legte es ihm in die Hand und sprach: »Siehst du dort den großen Baum, daran ist ein kleines Schloß, das schließ mit dem Schlüsselchen auf, so wirst du Speise genug finden und keinen Hunger mehr leiden.« Da ging es zu dem Baum und schloß ihn auf und fand Milch in einem kleinen Schüsselchen und Weißbrot zum Einbrocken dabei, daß es sich satt essen konnte. Als es satt war, sprach es: »Jetzt ist es Zeit, wo die Hühner daheim auffliegen, ich bin so müde, könnt ich mich doch auch in mein Bett legen.« Da kam das Täubchen wieder geflogen und brachte ein anderes goldenes Schlüsselchen im Schnabel und sagte: »Schließ dort den Baum auf, so wirst du ein Bett finden.« Da schloß es auf und fand ein schönes, weiches Bettchen; da betete es zum lieben Gott, er möchte es behüten in der Nacht, legte sich und schlief ein. Am Morgen kam das Täubchen zum drittenmal, brachte wieder ein Schlüsselchen und sprach: »Schließ dort den Baum auf, da wirst du Kleider finden«, und wie es aufschloß, fand es Kleider, mit Gold und Edelsteinen besetzt, so herrlich, wie sie keine Königstochter hat. Also lebte es da eine Zeitlang, und kam das Täubchen alle Tage und sorgte für alles, was es bedurfte, und war das ein stilles, gutes Leben.

Einmal aber kam das Täubchen und sprach: »Willst du mir etwas zuliebe tun?«

»Von Herzen gerne«, sagte das Mädchen. Da sprach das Täubchen: »Ich will dich zu einem kleinen Häuschen führen, da geh hinein, mittendrein am Herd wird eine alte Frau sitzen und ‚Guten Tag‘ sagen. Aber gib ihr beileibe keine Antwort, sie mag auch anfangen, was sie will, sondern geh zu ihrer rechten Hand weiter, da ist eine Türe, die mach auf, so wirst du in eine Stube kommen, wo eine Menge von Ringen allerlei Art auf dem Tisch liegt, darunter sind prächtige mit glitzerigen Steinen, die laß aber liegen und suche einen schlichten heraus, der auch darunter sein muß, und bring ihn zu mir her, so geschwind du kannst.«

Das Mädchen ging zu dem Häuschen und trat zu der Türe ein; da saß eine Alte, die machte große Augen, wie sie es erblickte, und sprach: »Guten Tag, mein Kind.« Es gab ihr aber keine Antwort und ging auf die Türe zu. »Wohinaus?« rief sie und faßte es beim Rock und wollte es festhalten, »das ist mein Haus, da darf niemand herein, wenn ich’s nicht haben will.« Aber das Mädchen schwieg still, machte sich von ihr los und ging gerade in die Stube hinein. Da lag nun auf dem Tisch eine übergroße Menge von Ringen, die glitzten und glimmerten ihm vor den Augen; es warf sie herum und suchte nach dem schlichten, konnte ihn aber nicht finden.

Wie es so suchte, sah es die Alte, wie sie daherschlich und einen Vogelkäfig in der Hand hatte und damit fort wollte. Da ging es auf sie zu und nahm ihr den Käfig aus der Hand, und wie es ihn aufhob und hineinsah, saß ein Vogel darin, der hatte den schlichten Ring im Schnabel. Da nahm es den Ring und lief ganz froh damit zum Haus hinaus und dachte, das weiße Täubchen würde kommen und den Ring holen, aber es kam nicht. Da lehnte es sich an einen Baum und wollte auf das Täubchen warten, und wie es so stand, da war es, als wäre der Baum weich und biegsam und senkte seine Zweige herab. Und auf einmal schlangen sich die Zweige um es herum und waren zwei Arme, und wie es sich umsah, war der Baum ein schöner Mann, der es umfaßte und herzlich küßte und sagte: »Du hast mich erlöst und aus der Gewalt der Alten befreit, die eine böse Hexe ist. Sie hatte mich in einen Baum verwandelt, und alle Tage ein paar Stunden war ich eine weiße Taube, und solang sie den Ring besaß, konnte ich meine menschliche Gestalt nicht wiedererhalten.« Da waren auch seine Bedienten und Pferde von dem Zauber frei, die sie auch in Bäume verwandelt hatte, und standen neben ihm. Da fuhren sie fort in sein Reich, denn er war eines Königs Sohn, und sie heirateten sich und lebten glücklich.

Quelle: Kinder- und Hausmärchen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), 1812-15, KHM 123 „Die Alte im Wald“   Bild unten copyright „Verein märchenhaft Leben“

Eine kostbare Märchensammlung zum Thema Baum. In manch einem Baum ist ein liebevolles Wesen verzaubert. Wer wird es erlösen?
Dieses Büchlein können Sie hier bestellen: dazu Bild anclicken
Märchen von Bäumen

 Bäume- und Bergwalderlebnistage

mit Andrea Seer
Wanderführerin, Märchenerzählerin, Naturerlebnisführerin, Licht-Energetikerin

Falarale das märchenhafte Wesen im Großarltal von Andrea Seer & Bilder von Christine Winkel

Falarale das märchenhafte Wesen im Großarltal

Falarale das märchenhafte Wesen im Großarltal von Andrea Seer & Bilder von Christine Winkel – Copyright

Falarale das märchenhafte Wesen im Großarltal

Falarale wandert für sein Leben gerne in den Bergen vom Großarltal.

Unterwegs trifft er die zarten kraftvollen Bergblumen,
den rauschenden Bergbach und die majestätischen Berge
und sie alle erzählen ihm …. Falarale erfährt auch von zwei Männchen, die am Gebirgsbach zu Hause sind und von einem ganz besonderem Stein …

Auch liebt er es mit den Sonnenstrahlen zu spielen und erfährt dabei, eine
wohltuende wärmende Wirkung.

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene

Neuerscheinung November 2016:

Dieses Buch lädt Sie ein der Natur im Großarltal mit allen Sinnen zu begegnen, sie feinfühlig zu erleben und ihrer „Sprache“ zu lauschen

Märchenstube im Haus Andrea

Märchenstube im Haus Andrea

Erleben Sie Falarale, diese märchenhafte Sage bei einer Erzählung in nächster Zeit im Großarltal. Mit Flötenklängen und einem wärmenden Tee in der Märchenstube im Haus Andrea.

Donnerstag am
10., 17. und 24. November 2016 im Haus Andrea
um 16.00 Uhr und 18.30 Uhr
Eintritt: € 4,50
Anmeldung bis zum Vortag um 18.00 h.

Weitere Örtlichkeiten werden noch bekannt gegeben.

Wenn Sie eine Erzählung von Falarale für Ihre Familie, Verein, Betrieb, Schulklasse, Seniorenheimen wünschen so komme ich gerne zu Ihnen.

Kontakt:
Andrea Seer Tel. 0664 3850257
E-Mail: info@naturhausandrea.at
Haus Andrea, Astachsiedlung 2
5611 Großarl
Märchenerzählerin, Wanderführerin, Waldpädagogin, Licht-Energetikerin

Die Bienenkönigin

Die Bienenkönigin

Zwei Königssöhne gingen einmal auf Abenteuer und gerieten in ein wildes, wüstes Leben, so daß sie gar nicht wieder nach Haus kamen. Der jüngste, welcher der Dummling hieß, machte sich auf und suchte seine Brüder. Aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, daß er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen und wären doch viel klüger.

Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen, wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte: „Laßt die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, daß ihr sie stört!“

Himmelfahrt 2016 028

Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele, viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling ließ es nicht zu und sprach: „Laßt die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, daß ihr sie tötet!“

Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, daß er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen könnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab und sprach: „Laßt die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, daß ihr sie verbrennt!“

Endlich kamen die drei Brüder in ein Schloß, wo in den Ställen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen durch alle Ställe, bis sie vor eine Türe ganz am Ende kamen, davor hingen drei Schlösser; es war aber mitten in der Türe ein Lädlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch saß. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht. Endlich riefen sie zum drittenmal; da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus. Es sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach.

Am andern Morgen kam das graue Männchen zu dem ältesten, winkte und leitete ihn zu einer steinernen Tafel, darauf standen drei Aufgaben geschrieben, wodurch das Schloß erlöst werden könnte. Die erste war: In dem Wald unter dem Moos lagen die Perlen der Königstochter, tausend an der Zahl; die mußten aufgesucht werden, und wenn vor Sonnenuntergang noch eine einzige fehlte, so ward der, welcher gesucht hatte, zu Stein. Der älteste ging hin und suchte den ganzen Tag, als aber der Tag zu Ende war, hatte er erst hundert gefunden; es geschah, wie auf der Tafel stand: Er ward in Stein verwandelt. Am folgenden Tage unternahm der zweite Bruder das Abenteuer; es ging ihm aber nicht viel besser als dem ältesten, er fand nicht mehr als zweihundert Perlen und ward zu Stein. Endlich kam auch an den Dummling die Reihe, der suchte im Moos; es war aber so schwer, die Perlen zu finden, und ging so langsam. Da setzte er sich auf einen Stein und weinte. Und wie er so saß, kam der Ameisenkönig, dem er einmal das Leben erhalten hatte, mit fünftausend Ameisen, und es währte gar nicht lange, so hatten die kleinen Tiere die Perlen miteinander gefunden und auf einen Haufen getragen.

Die zweite Aufgabe aber war, den Schlüssel zu der Schlafkammer der Königstochter aus dem See zu holen. Wie der Dummling zum See kam, schwammen die Enten, die er einmal gerettet hatte, heran, tauchten unter und holten den Schlüssel aus der Tiefe.

Die dritte Aufgabe aber war die schwerste: Von den drei schlafenden Töchtern des Königs sollte die jüngste und die liebste herausgesucht werden. Sie glichen sich aber vollkommen und waren durch nichts verschieden, als daß sie, bevor sie eingeschlafen waren, verschiedene Süßigkeiten gegessen hatten, die älteste ein Stück Zucker, die zweite ein wenig Sirup, die jüngste einen Löffel Honig. Da kam die Bienenkonigin von den Bienen, die der Dummling vor dem Feuer geschützt hatte, und versuchte den Mund von allen dreien, zuletzt blieb sie auf dem Mund sitzen, der Honig gegessen hatte, und so erkannte der Königssohn die Rechte.

Da war der Zauber vorbei, alles war aus dem Schlaf erlöst, und wer von Stein war, erhielt seine menschliche Gestalt wieder. Und der Dummling vermählte sich mit der jüngsten und liebsten und ward König nach ihres Vaters Tod, seine zwei Bruder aber erhielten die beiden andern Schwestern.

(Gebrüder Grimm)

Bergblumen und Bergkräuter ihre Geheimnisse

Bergblumen und Bergkräuter erkunden und märchenhaft erleben mit Andrea Seer

Bergblumen und Bergkräuter erkunden und märchenhaft erleben mit Andrea Seer

So können Sie mehr vom sichtbaren und verborgenen Leben und den Geheimnissen der Bergblumen und Bergkräuter erfahren

Gerade jetzt im Frühsommer, blühen die Blumen in den Bergen am schönsten. Zahlreich erscheinen die Bergblumen und Bergkräuter auf der Erdoberfläche der Almwiesen, in allen Farben und Formen leuchtend und intensiv.

Arnika am Wegesrand Bergblumen- und Bergkräutertag www.maerchen-natur-Erlebnis.at

Arnika am Wegesrand Bergblumen- und Bergkräutertag www.maerchen-natur-Erlebnis.at

Lernen  Sie die Bergblumen und Bergkräuter kennen, in ihrem äußeren Erscheinungsbild, in ihren Qualitäten, ihre speziellen Wirkungsweisen und erfahren Sie mehr über ihre Geheimnisse.

Bei einer gemütlichen, geführten Almwanderung im Großarltal, im Salzburger Land können Sie dies in einer abwechslungsreichen Art und Weise erleben.

Staunen Sie über die Vielfalt der Bergblumenwiesen und das Zusammenwirken, das sich darin zeigt.

Erfahren Sie mit allen Sinnen und mit dem Herzen fühlend, mehr vom Leben und dem Wesen dieser Wildpflanzen auf den satt grünen Almwiesen. Bei einer gemütlichen Wanderung auf ca. 1.200 m, mit anschließender Stärkung in der Almhütte.

Bergblumen und Bergkräuter umgeben von der Kraft der Berge, am Ufer von plätschernden Bächen, an Quellen, im Bergwald…

Einfühlsam das Leben der Bergpflanzen erkunden beim Bergblumen und Bergkräuter-Erlebnistag

Einfühlsam das Leben der Bergpflanzen erkunden beim Bergblumen und Bergkräuter-Erlebnistag

Eintauchen in das Leben der Bergblumen und Bergkräuter

Wie leben die Bergblumen und Bergkräuter?
Wie fühlen die Bergblumen und Bergkräuter?

So können Sie die Bergblumen und  Bergkräuter entdecken, feinfühlend, kreativ, spielerisch und mit dem Herzen wahrnehmend

Im Juni und Juli blühen die Almrosen besonders kräftig

Im Juni und Juli blühen die Almrosen besonders kräftig

Naturgeschichten, Märchen und Legenden von Bergblumen und Bergkräutern und die Klänge der Naturtonflöte begleiten diesen Erlebnistag.Rast Salzburger AlmenwegAnschließend Einkehr in der Hütte oder Picknick in der Bergblumenwiese.

Anforderungen: reine Gehzeit ca. 2,5 bis 3,5 Std. bei gemütlichem Tempo.
Höhenmeter: Auf- und Abstieg ca. 300 hm.
Gesamtdauer: ca. 7 Std.
Wöchentlich in Großarl mit Andrea Seer. Bitte anmelden.
Individuelle Führungen gerne nach Terminabsprache buchbar.

Hier erhalten Sie sogleich, nähere Informationen und die Preise

Tel. 0043 (0)664 3850257
Andrea Seer
Märchenwanderführerin,
Waldpädagogin
Licht-Energetikerin
E-Mail: info@naturhausandrea.at

Den Geheimnissen der Bäume auf der Spur

Die Sprache der Bäume „verstehen“ lernen.

Bäume kennen lernenErkunden Sie feinfühlig das sichtbare und geheimnisvollen Leben der Bäume.

Bei dieser Baumwanderung werden Sie mit Freude und Behutsamkeit das Leben der
wundervollen Bäume näher kennen lernen.
Wie lebt der Baum? Wie wirkt der Baum?

Sie werden nach einer speziellen Art
* beobachten
* erkunden und erfühlen
* kreativ gestalten
* wissenswertes erfahren

Feinfühliges Wahrnehmen, mit allen Sinnen und mit Herz

Besonders die feinen Regungen des Baumes können mit dem Herzen und feinfühlig entdeckt und erlebt werden.

Baummärchen und weisheitsvolle Geschichten

Weisheitsvolle Märchen, spannende Geschichten und die Klänge der Naturtonflöte  schenken uns darüber hinaus viele entspannende, zauberhafte und inspirierende Momente.

Schnupperwanderungen und Baumtage übers ganze Jahr

Weitere Informationen und aktuelle Termine können Sie gleich erfahren

Märchen-Naturerlebnisführerin Wanderführerin
Waldpädagogin
Licht-Energetikerin


Tel. 0043 664 3850257

 

 

 

 

   

Märchen- Licht- und Naturerlebnistage zur Sonnwende

Märchen - Licht- Naturtage zur SonnwendeErleben Sie wohltuende Erholung, Entspannung und erfüllende, kreative
Tätigkeiten und beeindruckend die Natur bei diesen märchenhafte Tagen.
Drinnen und draußen in der Natur. Märchen bringen Nahrung für die Seele und stärken ihre innere Ruhe und Lebensfreude in Beruf und Alltag.

Diese Tage finden jedes Jahr in Großarl am Wochenende nach der Sonnwende statt.
Programmpunkte für Familien, Erwachsene und Kinder.

Märchenwanderung im Fackelschein

Stimmungsvoll mit Märchenerzählerin durch den Winterwald

Märchenwanderung im Fackelschein mit Märchenerzählerin Andrea Seer und Flötenklängen

Märchenwanderung im Fackelschein
für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren

„Wie die Feenkönigin ihr Geheimnis   preisgibt“

Wandern Sie stimmungsvoll durch
den Wald und lauschen Sie den
frei erzählten Volksmärchen,
von der Feenkönigin im Eisschloss, von verzauberten Bäumen,
dem mächtigen Berggeist und den Sagen dieser Landschaft.
Untermalt von den Klängen der Naturtonflöte.

Wöchentlich findet diese Märchenwanderung
im Großarltal statt, von Dezember bis April.
Die Dauer beträgt ca. 1,5 Std. Reine Gehzeit: ca. 45 min.
Anfragen oder Buchen:   Tel. 0043 664 3850257
Hier kommen Sie gleich zu den Details und zu den Preisen

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Zuerst wandern wir entlang eines Güterweges mit herrlichem Blick auf Großarl bei Nacht.

Danach geht es stimmungsvoll im Lichterschein in den Wald hinein und
zurück gehen wir wieder am Talboden.

Leicht zu bewerkstelligen ist dieser einfache Wanderweg für alle ab 4 Jahre,
die ein gutes Schuhwerk (Profilsohle) anhaben.

Ein spannendes und wohltuendes Naturerlebnis!

Märchen bringen immer eine zauberhafte Stimmung und wirken wohltuend
auf die Seele.

Denn wahre Märchen gehen immer gut aus!

Diese Märchenwanderung ist ein berührendes Erlebnis für die ganze Familie!

Kommen Sie mit, wir freuen uns auf eine Märchenwanderung mit Ihnen!
Entweder bei der wöchentlichen Wanderung oder Sie buchen Ihre Privatwanderung.

Diese Märchenwanderung können Sie auch individuell Buchen.
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!
Märchenerzählerin Andrea Seer und Team

Tel. 0043 664 3850257
E-Mail: info@maerchen-erzaehlerin.info

Hier kommen Sie zum Angebot und zu den Preisen:

Impressum:  Andrea Seer
Ausgebildete Wanderführerin, Märchenerzählerin, Waldpädagogin
Au 103  5611 Großarl im Salzburger Land

 

 

Der verwunschene Prinz ein Märchen aus Salzburg

DSC_0991DER VERWUNSCHENE PRINZ ein Märchen aus Salzburg

Es war einmal ein Schuster, der hatte drei Töchter.

Jeden Tag mußte eine andere die Kühe auf die Weide führen. Da geschah es öfters, daß gegen Abend eine Kuh fortlief, und die Hirtin wußte nicht, wohin. Aber sobald es Zeit zum Heimtreiben war, kam die Kuh immer von selbst zurück.

Darüber wunderten sich die Mädchen. Die älteste, die Reserl, sagte eines Tages: „Ich werde einmal mit der Kuh mitgehen!“

Richtig! Als es wieder gegen Abend ging, wollte die Kuh neuerdings davonlaufen. Die Reserl aber war nicht faul, packte sie gleich bei den Hörnern, hielt sich fest an und lief mit.

Anfangs rannte die Kuh recht schnell, als sie aber merkte, daß das Mädchen nicht loslassen wollte, ging sie im Schritt. Nachdem die beiden eine kleine Weile unterwegs waren, kamen sie zu einer Mauer, die Reserl ihr Lebtag nicht gesehen hatte.

Die Kuh stieß mit den Hörnern an die Mauer, und diese öffnete sich. Da kamen sie auf eine prächtige Wiese, auf der wunderschönes Gras wuchs, und die Kuh fing gleich zu fressen an.

Die Reserl aber schaute sich um und erblickte auf dem grünen Fleck ein großmächtiges Haus, das ihr recht gut gefiel. Neugierig ging sie darauf zu und trat ein. Zuerst kam sie in ein Zimmer, da stand ein Mäuerl drin. Darauf saß ein kohlschwarzer junger Hund, der das Mädchen recht lieb und freundlich anschaute.

‚Was mag denn das sein?‘ dachte Reserl. Sie ging weiter und kam in das zweite Zimmer. Das war ein prächtiger Saal, und darin stand ein großer Christbaum, über und über voll von goldenen Zapfen.

„Du mein!“ rief Reserl. „Wenn ich davon nur ein paar nehmen dürfte!“ Und sie schlug vor Verwunderung die Hände zusammen. Alsbald brockte sie ein paar Zapfen und warf sie in ihre Schürze. Weil ihr dann aber doch ängstlich zumute war, ging sie hinaus, um nach der Kuh zu sehen.

Die hatte eben zu grasen aufgehört. Reserl kam also gerade zur Heimkehr zurecht, hielt sich wieder an den Hörnern an, und die Kuh führte sie. Als sie bei der Mauer waren, stieß die Kuh wieder mit den Hörnern daran. Die Mauer ging auf, und als beide draußen waren, ging sie von selbst wieder zu. Wohlbehalten gelangte Reserl mit der Kuh nach Hause.

Nun zeigte Reserl die goldenen Zapfen ihren Eltern und erzählte ihnen, wie sie zu diesem Schatz gekommen war.

Aber der Vater getraute sich nicht, sie zu behalten, und sagte darum: „Reserl, weißt du, was? Hol den Krämer!“

Das Mädchen gehorchte, und als der Krämer kam, zeigte ihm der Vater das Gold und sagte: „Da hätte ich schöne goldene Zapfen! Wenn du mir fünf Gulden für einen gibst, kannst du sie haben.“

Dem Krämer war es recht, denn einen solchen Gewinn gab’s nicht alle Tage für ihn. Er legte, ohne lang zu zögern, für die fünf Zapfen fünfundzwanzig blitzblanke Silbergulden auf den Tisch, steckte das Gold in seinen Sack und ging vergnügt heim.

Im Hause des Schusters gab es nun viel Geld, aber die Schustersleute gingen so sparsam damit um, daß die Nachbarn nichts von dem Reichtum merkten. Trotzdem wurden die Silberlinge immer weniger. Und als eines Morgens die Mutter den letzten Gulden aus dem Wandschrank nahm, sagte Loisi, die jüngste Tochter: „Wart, ich werd noch viel mehr bringen!“

Am nächsten Tag trieb Loisi die Kühe auf die Weide und machte es geradeso wie ihre Schwester. Und richtig, auch sie kam zur Mauer und zum Haus, und alles ging so, wie Reserl es erzählt hatte.

Als Loisi ins erste Zimmer trat, saß wieder der schwarze Hund auf dem Mäuerl und schaute Loisi recht lieb und freundlich an. Und im zweiten Zimmer stand auch der Christbaum mit den goldenen Zapfen. Da ging sie gleich darauf zu und brockte und brockte, bis sie die halbe Schürze voll der kostbaren Zapfen hatte. Weil aber noch so viele auf dem Baum waren, wollte sie nicht aufhören zu pflücken. Endlich war die Schürze gehäuft voll, und Loisi konnte sie kaum mehr tragen. Da befiel sie plötzlich Angst: ‚Wenn ich nicht mehr bei der Mauer hinaus könnte?‘

Sie lief gleich aus dem Haus, aber die Kuh war nicht mehr da. Das Mädchen lief zur Mauer, aber die ging nicht mehr auf. Hinüber konnte Loisi nicht, und nirgends war eine Tür.

Da weinte sie vor Angst, eilte ins Haus und ins zweite Zimmer,
legte die goldenen Zapfen auf den Tisch und betete aus ganzem Herzen um Errettung. Trotz ihrem Kummer verspürte sie aber auf einmal Hunger, und sie machte sich auf die Suche nach etwas Eßbarem. Richtig, im dritten Zimmer fand sie einen Tisch, der war mit Braten und Wein gedeckt.

‚Ob ich mir ein Stückerl davon nehmen darf?‘ dachte sie verzagt. Weil jedoch der Hunger immer ärger wurde und niemand da war, den sie hätte fragen können, setzte sie sich endlich hin und aß. Es wäre ihr aber der Mutter trockenes Brot lieber gewesen.

Als sie satt war, stand sie auf. Da erblickte sie eine Tür in ein viertes Zimmer. Loisi ging gleich hinein und sah zwei Betten. Es war schon spät am Abend, und sie war vom Herumlaufen so müde, daß sie nicht widerstehen konnte und sich in eines der Betten legte. Sie sprach noch ihr Abendgebet und dachte: ‚Morgen wird die Kuh wiederkommen, da kann ich sicher hinaus !‘ Dann schlief sie ein. Als es Mitternacht war, hörte sie plötzlich ein Geräusch. Die Tür flog auf, ein großer, schwarzer Hund sprang an ihr Bett und rief: „Steh auf!“

Voller Angst gehorchte sie.

Darauf sagte er: „Leg mich hinein!“

Da packte sie ihn und legte ihn in das eine Bett. Dabei getraute sie sich kaum, die Augen aufzumachen. „Leg dich hinein!“ befahl der Hund sodann. Sie legte sich in das andere Bett, aber so, daß sie ihm den Rücken kehrte. Da lag sie nun zitternd und rührte sich nicht. Als sie am frühen Morgen erwachte, war sie allein und verlassen wie am Abend zuvor.

Loisi stand auf, sprach ihr Morgengebet und ging in das dritte Zimmer zurück. Dort war der Tisch gedeckt, und sie aß von dem Frühstück, das bereitstand. Dann ging sie weiter in das erste Zimmer. Da lag wieder der schwarze Hund auf dem Mäuerl, hatte aber heute ein kleinwinziges, weißes Fleckerl auf seinem Fell und schaute sie wieder recht lieb und freundlich an.

‚Was hat’s nur mit dem Hund auf sich?‘ dachte das Mädchen. Aber ehe sie noch darüber nachsinnen konnte, befiel sie aufs neue die Sorge, ob die Kuh heute wiederkommen würde, um sie nach Hause zu bringen.

Mittlerweile hatten die Eltern und Geschwister die Loisi vergeblich gesucht. Sie hatten die Kuh fortgejagt, in der Hoffnung, das Tier werde zur Mauer laufen und die Loisi heimbringen, aber das Mädchen kam nicht. Da wurden sie von Stunde zu Stunde trauriger und sagten endlich: „Unsere Loisi wird wohl nicht mehr kommen!“

Loisi aber ging inzwischen hinaus zur Mauer, schritt die schöne Wiese wohl zehnmal auf und ab und wartete auf die Kuh. So wurde es Abend, doch die Kuh ließ sich nicht blicken. Nun fürchtete sich das Mädchen wieder und dachte: ‚Was wird mir heute geschehen?‘

Als es dunkel geworden war, legte sie sich nieder, betete und schlief ein. Um Mitternacht kam wieder ein kohlrabenschwarzer Hund, der war noch größer als der erste und brüllte: „Steh auf!“ Und alles war wie in der vorigen Nacht. Weil aber der Hund viel größer war und gar so brüllte, meinte Loisi, daß diese Nacht nicht mehr so glimpflich verlaufen würde. Als sie jedoch am Morgen erwachte, war ihr kein Härchen gekrümmt worden.

Sie stand auf und ging frühstücken. Als sie heute in das erste Zimmer kam, war der Hund auf dem Mäuerl nur mehr zu einer Hälfte schwarz, die andere Hälfte war ganz weiß. Und Loisi schien es, als ob er sie noch nie so lieb angeschaut hätte wie diesmal. Da kam ihr der Gedanke, daß sie vielleicht in einem verwunschenen Schloß sei. Weil ihr aber bis jetzt nichts geschehen war, bekam sie wieder ein wenig Mut. Freilich, als sie auf die Wiese hinaustrat , und noch immer keine Kuh da war, wurde sie recht verzagt.

Abends, bevor sie einschlief, sagte sie zu sich: „Vielleicht wird es heut‘ die letzte Nacht sein!“ Darauf schlummerte sie ein.

Es wurde zum drittenmal Mitternacht. Wieder erhob sich ein Geräusch vor der Tür, aber es war viel ärger als in den früheren Nächten. Die Tür flog auf, und ein kohlrabenschwarzer Hund kam herein, der war so groß, daß die Loisi kaum mehr zu atmen wagte.

„Steh auf!“ brüllte er, und das Zimmer erbebte dabei.

Sie tat alles wie sonst, schloß aber die Augen und verhielt den. Atem, denn sie meinte, nun habe ihr letztes Stündlein geschlagen.

Als sie in der Früh erwachte, war der großmächtige Hund ein schöner, junger Prinz, der schlief wie ein Murmeltier.

Ganz heimlich, damit er ja nicht wach werde, stand Loisi auf. Da hörte sie, daß es im Schloß lebendig geworden war. Vögel sangen, Hähne krähten, Pferde scharrten, Diener liefen herum, und als sie in die drei Zimmer kam, waren die schöner als alles, was Loisi je gesehen hatte.

Im ersten Zimmer hockte kein schwarzer Hund mehr, und auch
das Mäuerl war verschwunden. Nun glaubte das Mädchen, daß es wieder heimkommen werde. Als es darob einen Freudenschrei ausstieß, kam der schöne Prinz, nahm es liebevoll bei der Hand und sagte: „Du hast mich erlöst und sollst dafür deinen Lohn bekommen. Nun wünsch dir, was dir am Herzen liegt!“

Loisi aber begehrte nichts, sondern wollte nur heim zu Eltern und Geschwistern. Sie sagte: „Laß mich nach Hause gehen!“

Da entgegnete er: „Das darfst du, aber du kannst dir noch mehr wünschen!“

Zuerst senkte sie ihr Haupt und schwieg, dann aber faßte sie sich ein Herz, blickte auf, und weil sie der Prinz gar so lieb anschaute, rief sie voll Entzücken aus: „Heiraten möcht ich dich gern!“

Da hielt sich der Prinz nicht länger, schloß sie in seine Arme und versprach ihr die Treue. Sodann ließ er einen herrlichen Wagen einspannen und fuhr mit seiner Braut zu deren Eltern. Die freuten sich ungemein, daß die verloren geglaubte Tochter wiedergekommen war und vor Glück und Freude strahlte.

Der Prinz wurde herzlich willkommen geheißen, und es dauerte nicht lange, feierten er und Loisi die Hochzeit. Beide lebten viele, viele Jahre glücklich und zufrieden, und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.

Quelle: Österreichische Volksmärchen, gesammelt von Josef Pöttinger, Wien 1957

Märchengeburtstag für die Kinder

 

Heute bin ich Königin Der Höhepunkt eines Märchengeburtstages ist die feierliche Krönung.

Heute bin ich Königin
Der Höhepunkt eines Märchengeburtstages ist die feierliche Krönung.

Märchengeburtstag

 Ein Fest für das Geburtstagskind!

 „Heute bin ich KÖNIGIN“

 

Sich fühlen wie ein König oder eine Königin, das kann sich das Geburtstagskind und alle Gäste bei diesem kreativen, spannenden und erlebnisreichen Geburtstag.
Viele Märchenhelden müssen auf ihrem Weg zum Ziel, schwierige Aufgaben lösen und einige Rätsel lösen. Wie ist es bei den Geburtstagskindern? Wie schaffen sie es zur königlichen Krone zu gelangen?

Eine kreative, spannende Märchenreise kann beginnen.

Königlich, spannend und mit Spass seinen Geburtstag feiern.
Königlich, spannend und mit Spaß seinen Geburtstag feiern.

Dieser Märchengeburtstag kann draußen in der freien Natur oder auch drinnen statt finden. Auch ist eine Kombination von Beidem möglich.
Kombinierbar mit einem Picknick unterwegs oder anderen erlebnisreichen Möglichkeiten bis hin zu einer idyllischen Waldhütte.
Gerne komme ich auch zu Ihnen vor Ort!

Mehr Details und die Preise können Sie gleich hier unten  erhalten.
Einfach ins Adressfeld eintragen.

Oder Sie rufen mich an. Mein Tel. 0664/3850257
Ich freue mich auf Ihren Anruf!
Andrea Seer –  5611 Großarl
Märchenerzählerin – Wanderführerin

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Märchenerzählerin erzählt das Märchen „Die weiße Taube“

märchenerzählerinMärchenerzählerin in den Bergen im Großarltal. Beim Wandern oder drinnen in der warmen Stube können Erwachsene und Kinder dieses Märchen hören. Stimmungsvoll bei einem Waldspaziergang, bei einer Almwanderung oder hoch oben am Berg. Das Großarltal liegt umrandet von vielen Bergen 75 km südlich der Stadt Salzburg. Gut erreichbar auch mit öffentlichen Verkehrsmittel.

Die weiße Taube – ein Märchen der Brüder Grimm

Vor eines Königs Palast stand ein prächtiger Birnbaum, der trug jedes Jahr die schönsten Früchte, aber wenn sie reif waren, wurden sie in einer Nacht alle geholt, und kein Mensch wusste, wer es getan hatte. Der König aber hatte drei Söhne, davon ward der jüngste für einfältig gehalten, und hieß der Dummling.

Da befahl er dem ältesten, er solle ein Jahr lang alle Nacht unter dem Birnbaum wachen, damit der Dieb einmal entdeckt werde. Der tat das auch und wachte alle Nacht, der Baum blühte und war ganz voll von Früchten, und wie sie anfingen reif zu werden, wachte er noch fleißiger, und endlich waren sie ganz reif und sollten am andern Tage abgebrochen werden; in der letzten Nacht aber überfiel ihn ein Schlaf und er schlief ein, und wie er aufwachte, waren alle Früchte fort, und nur die Blätter noch übrig.
Da befahl der König dem zweiten Sohn ein Jahr zu wachen, dem ging es nicht besser, als dem ersten; in der letzten Nacht konnte er sich des Schlafes gar nicht erwehren, und am Morgen waren die Birnen alle abgebrochen.
Endlich befahl der König dem Dummling ein Jahr zu wachen, darüber lachten alle, die an des Königs Hof waren. Der Dummling aber wachte, und in der letzten Nacht wehrte er sich den Schlaf ab, da sah er, wie eine weiße Taube geflogen kam, eine Birne nach der andern abpickte und fort trug. Und als sie mit der letzten fortflog, stand der Dummling auf und ging ihr nach.
Die Taube flog aber auf einen hohen Berg und verschwand auf einmal in einem Felsenritz. Der Dummling sah sich um, da stand ein kleines graues Männchen neben ihm, zu dem sprach er: „Gott segne dich!“ „Gott hat mich gesegnet in diesem Augenblick durch diese deine Worte“, antwortete das Männchen, „denn sie haben mich erlöst, steig du in den Felsen hinab, da wirst du dein Glück finden.“
Der Dummling trat in den Felsen, viele Stufen führten ihn hinunter, und wie er unten hinkam, sah er …
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